Definition

Was ist Prozessautomatisierung?

Definition

Prozessautomatisierung bezeichnet die vollständige oder teilweise Übernahme eines betrieblichen Ablaufs durch Software — ohne manuellen Eingriff. Sie umfasst Werkzeuge wie RPA, Workflow-Engines, API-Integrationen und regelbasierte Systeme.

Arten der Prozessautomatisierung

Prozessautomatisierung ist kein einzelnes Werkzeug — es ist ein Oberbegriff für verschiedene Ansätze, die je nach Voraussetzung und Zielsystem unterschiedlich eingesetzt werden.

Werkzeug Einsatzgebiet Voraussetzung
RPA (Robotic Process Automation) Repetitive Aufgaben in bestehenden Anwendungen — ohne API Stabile Benutzeroberfläche, klar definierter Ablauf
Workflow-Engine Mehrstufige Abläufe mit Bedingungen, Genehmigungen, Zeitplänen Definierte Prozesspfade, auslösende Ereignisse
API-Integration Datenaustausch zwischen Systemen in Echtzeit API auf beiden Seiten vorhanden und dokumentiert
Regelbasiertes System Entscheidungen nach festen Kriterien (if/then) Vollständig dokumentierte Entscheidungsregeln

Wo Prozessautomatisierung anfangen sollte

Der häufigste Fehler: zu groß beginnen. Sinnvoller ist ein konkreter, gut definierbarer Prozess mit hoher Wiederholungsrate — nicht das gesamte ERP oder die komplette Auftragsabwicklung.

Kriterien für einen guten Einstiegsprozess:

Typische Einstiegsprozesse: Dateneingabe in Stammsysteme, Rechnungsverarbeitung, Mahnlauf, Reporting-Erstellung.

Was Prozessautomatisierung nicht löst

Welchen Prozess möchten
Sie automatisieren?

Beschreiben Sie den Ablauf kurz. Wir sagen Ihnen, welches Werkzeug passt — und was es realistisch bringt.

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