Was kostet RPA?
Diese Frage hat keine allgemeingültige Antwort — aber es gibt klare Kostenfaktoren, die den Aufwand bestimmen. Diese Seite erklärt, was den Preis eines RPA-Projekts treibt und was Sie bei der Kalkulation berücksichtigen sollten.
Wichtig vorab: Wir nennen auf dieser Seite keine konkreten Preise, weil RPA-Projekte stark variieren. Stattdessen beschreiben wir die Faktoren, die den Aufwand bestimmen — damit Sie realistische Erwartungen haben und Angebote vergleichen können.
Was den Aufwand bestimmt
Komplexität des Prozesses
Ein einfacher Bot, der Daten aus einer Tabelle liest und in ein Formular einträgt, ist in wenigen Tagen entwickelt. Ein Bot, der mehrere Systeme kombiniert, Ausnahmen behandelt, Benachrichtigungen versendet und Fehler protokolliert, dauert entsprechend länger.
Anzahl der beteiligten Systeme
Jedes zusätzliche System, das ein Bot bedient, erhöht den Entwicklungsaufwand. Unterschiedliche Login-Verfahren, Seitenlayouts und Ladezeiten müssen einzeln berücksichtigt werden.
Stabilität der Oberflächen
Systeme, die sich regelmäßig durch Updates ändern, erfordern mehr Pflegeaufwand. Ältere Systeme mit stabiler Oberfläche sind häufig günstiger in der Wartung als moderne SaaS-Anwendungen mit häufigen Releases.
Fehlerbehandlung und Ausnahmen
Ein Bot, der nur den Normalfall abdeckt, ist einfach. Sobald Ausnahmen, Fehlerfälle und Wiederholungslogik eingebaut werden müssen, steigt der Aufwand überproportional. Robuste Bots für produktive Umgebungen brauchen diese Logik.
Einmalkosten vs. laufende Kosten
Einmalige Entwicklungskosten
Die Analyse des Prozesses, die Bot-Entwicklung, das Testing und die Inbetriebnahme fallen einmalig an. Das ist der größte Kostenblock zu Beginn.
Laufende Wartungskosten
Bots müssen angepasst werden, wenn sich Systeme ändern. Außerdem brauchen sie Überwachung: Schlägt ein Bot fehl, muss das erkannt und behoben werden. Ohne Monitoring läuft ein fehlerhafter Bot unbemerkt weiter — oder gar nicht.
Lizenzkosten (je nach Plattform)
Manche RPA-Plattformen (UiPath, Automation Anywhere, Power Automate) haben eigene Lizenzkosten. Andere Projekte werden auf Open-Source-Basis oder mit leichtgewichtigeren Tools umgesetzt. Das beeinflusst die laufenden Kosten erheblich.
Wann amortisiert sich RPA?
Das hängt vom eingesparten manuellen Aufwand ab. Ein Bot, der täglich zwei Stunden Arbeit erspart, amortisiert sich schneller als einer, der eine monatliche Aufgabe automatisiert. Die Amortisationsrechnung ist projektspezifisch — wir machen sie gemeinsam mit Ihnen.
Was die Kosten reduziert
- Klare Prozessdokumentation vor der Entwicklung — weniger Änderungen während des Projekts
- Stabile Systeme ohne häufige UI-Updates
- Fokus auf wenige, klar abgegrenzte Anwendungsfälle statt ein großes Mammutprojekt
- Internes Monitoring statt externer 24/7-Rufbereitschaft
Was würde Ihr Projekt kosten?
Beschreiben Sie den Prozess. Wir schätzen den Aufwand in 30 Minuten — kostenlos und unverbindlich.
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